Sparen – Deutschlands Volkssport Nr. 1
Mehrere Studien ergeben, dass die Deutschen ihr Geld zusammenhalten. Dafür sind die Deutschen zwar schon immer bekannt, die Krise hat das aber noch mal verstärkt. So ergab die Antwort auf die Frage in einer Umfrage von AXA Investment Managers, dass 65 Prozent der Befragten das Geld zurücklegen würden, wenn sie 50.000 Euro zur freien Verfügung hätten.
Im Vergleich zu anderen Ländern hat es sich bestätigt, dass die Tendenz zum Sparen ein eher deutsches Phänomen ist. So wollen Österreicher und Schweizer hingegen zum Vorjahr nicht mehr unbedingt sparen, Österreicher kommen ganz im Gegenteil eher wieder dazu, ihre frei verfügbaren Gelder in Immobilien zu investieren und Schweizer überlegen, ihr Geld lieber in größere Anschaffungen wie ein Auto oder eine Weltreise zu investieren.
Allein die Niederländer ziehen noch mit Deutschland mit. Hier würden 60 Prozent vor allem in Geldanlagen investieren. Nur die USA lässt ganz Europa in zurückhaltenderem Licht erscheinen. “Die Europäer haben Risiken schon immer mehr gescheut als Amerikaner. In den letzten zwölf Monaten hat sich das noch verstärkt”, sagt Gary Baker von der Bank of America gegenüber dem Wall Street Journal.
Eine Studie von TNS Infratest zeigt, dass in Deutschland offenbar mehr denn je die Devise gilt: Sicherheit geht vor Rendite. Am meisten Angesagt ist hierzulande das traditionelle Sparbuch, gefolgt vom Girokonto, dem Bausparvertrag und ganz zum Schluss den Aktien. Anreiz zum Sparen ist für die Deutschen die Altersvorsorge, Konsum und Anschaffung, sowie das eigene Heim.
Weitere Informationen: Reich durch Vergleich
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