Teaser die zum Öffnen animieren
Kommt ein Werbebrief ins Haus geflattert, so ist der Umschlag quasi das “Eingangstor”. Bleibt eine genau überdachte Gestaltung aus, bleiben die Tore sozusagen verschlossen. Doch das Gegenteil sollte ja eigentlich der Fall sein, und das ist die Aufgabe eines überzeugenden Teasers (Anreißer, der zum Weiterlesen, -hören, -sehen und -klicken verlocken soll).
Oftmals findet man ihn auf der Vorderseite des Umschlags vor, doch warum nicht auf der Rückseite? Denn bringt man einen Teaser genau auf dieser an, könnte man den Erfolg eines Werbebriefs unter Umständen erheblich steigern.
Hier sechs Ideen, für einen aussagekräftigen Rückseiten-Teaser:
1. Inhalt verraten
Man kann dem Leser durch den Teaser direkt darauf aufmerksam machen, was er im Innern des Briefes vorfinden wird und ihm somit einen Grund liefern, warum es sich für ihn lohnen wird, den Umschlag zu öffnen.
2. Datum hervorheben
Man sollte den Kunden deutlich auf das Datum aufmerksam machen, an dem das Angebot des Werbeschreibens ausläuft. Zudem muss er genau darauf hingewiesen werden, welch tolles Angebot er sonst verpasst, wenn er den Umschlag verschlossen lässt.
3. Zufriedene Kunden
Die Nennung von zufriedenen Kunden oder Persönlichkeiten die das Produkt empfehlen macht sich immer gut. Besonders dann, wenn Namen von möglichst bekannten Unternehmen zum Einsatz kommen, die das beworbene Produkt einsetzen.
Hier eignen sich auch hervorragend Testimonials von zwei oder drei zufriedenen Kunden, die in verschiedenen Handschriften abgedruckt werden. Aber aufgepasst: Rechtlich gesehen dürfen nur Namen und Aussagen von Kunden verwendet werden, welche einem die Erlaubnis dafür gegeben haben, am besten schriftlich.
4. Bonus-Angebote
Genau diese können den Verkauf nochmals ordentlich nach vorne treiben. Hat man also noch etwas in Reserve, was dringend “aus dem Haus” muss, dann offen und deutlich raus mit der Sprache, damit es auch ja jeder versteht.
5. Pressezitate
Auch diese bewirken geradezu Wunder bei den Kunden, aber nur, wenn man es nicht übertreibt. So reichen also schon zwischen drei und fünf völlig aus.
6. Auszeichnungen
Ist das Produkt schon mal ausgezeichnet worden, sollte man stets das entsprechende Siegel klar und für den Leser deutlich sichtbar mit abdrucken. Das räumt beim Kunden Zweifel aus und stärkt zudem die Glaubwürdigkeit des beworbenen Produktes.
Weitere Informationen: Psycho-dynamische Erfolgswerbung
BusinessLetter
Martin Pritzkow
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